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BIM-Projekte gibt es nicht – nur Projekte mit BIM-Anwendungsfällen

Aktualisiert: 30. Nov. 2025

Vielleicht sollten wir nicht mehr „BIM-Projekt“ sagen? Ist es nicht irreführend?



Sollten wir überhaupt noch von „BIM-Projekten“

sprechen?


Je öfter ich in den letzten Wochen darüber nachdenke, desto schräger wirkt der Begriff.

Gibt es wirklich so etwas wie ein „BIM-Projekt“?


Oder arbeiten wir nicht vielmehr an Projekten, bei denen modellbasierte Methoden uns einfach helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen?

Das Projekt bleibt das Ziel. BIM ist ein Werkzeug.

Und wenn wir BIM wieder als das sehen, was es ist — ein Hilfsmittel, nicht ein Selbstzweck — wird vieles automatisch entspannter.


Denn eines ist sicher:


„Macht einfach BIM“ führt garantiert in den Misserfolg.

Unklaren Erwartungen kann keine Methode der Welt standhalten.


Klar definierte, gemeinsam abgestimmte Anwendungsfälle dagegen? Das ist der Schlüssel. Nur damit wird aus BIM ein echter Mehrwert — technisch, organisatorisch und wirtschaftlich.


Vielleicht sollten wir also weniger über „BIM-Projekte“ reden. Und mehr darüber, wo und wie modellbasierte Arbeitsweisen uns wirklich weiterbringen.


Lassen wir uns über BIM-Anwendungsfälle reden.

Welche sind die häufigsten Anwendungsfälle?


Es gibt einige standardisierten Anwendungsfälle, die schon routiniert sind und allen Projektbeteiligten garantiert Mehrwerte liefern – wenn sie richtig umgesetzt sind.


Diese sind beispielsweise (ohne Vollständigkeit):

  • BIM-Koordinierung

    • Qualitätssicherung

    • Kollisionsprüfung

    • modellbasiertes Issue-Management

    • Schlitz- und Durchbruchsplanung

  • Nutzung eines CDEs/ Kommunikationsplattform

  • Mengen- und Kostenermittlung

  • Ökobilanzierung

  • Raumblätter


Dann können wir über Prozesse und erzielenden Mehrwerte sprechen.


In einem späteren Beitrag werde ich viel mehr über bestimmte Anwendungsfälle zeigen.


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