Gezählt wird, was gemacht wurde – nicht gerechnet, was jemand gespart hat. Prozentzahlen ohne Bezugsgröße stehen hier keine.
Architekturbüro · externe BIM-Gesamtkoordination · ca. 12.000 m² BGF · 9 Fachmodelle von 4 Fachplanern · ~6 Prüfrunden je Leistungsphase
Die Prüfsoftware meldet bei jeder Datenlieferung mehrere tausend Treffer. Wer damit ins Koordinationsgespräch geht, verliert den Termin. Übrig bleibt, was wirklich jemand lösen muss.
Architekturbüro · rund 60 Mitarbeitende an zwei Standorten · 2 Pilotprojekte · 2 Jahre Aufbau, Wartung bis heute
Jeder Projektstart begann von vorn. Vorlagen gab es, nur benutzte sie niemand gleich.
Standards scheitern selten an der Technik. Sie scheitern daran, dass niemand gefragt wurde, wie heute gearbeitet wird.
Architekturbüro · Raumbuch für ~160 Räume · 3 Aktualisierungen im Projektverlauf
Das Raumbuch entstand von Hand aus Excel: falsche Flächen, falsch zugeordnete Objekte, Abweichungen zu den Planbeschriftungen. Bei jeder Aktualisierung fing es von vorn an.
Es gibt Software dafür. Sie liefert 90 Prozent – und die fehlenden 10 Prozent sind die, die der Auftraggeber sieht.
Die Spalten werden einmal zugeordnet. Jede Aktualisierung läuft danach mit derselben Zuordnung durch.
Quelle ist eine Tabelle – aus Archicad, Revit, einem IFC-Export, der AVA oder schlicht aus Excel. Einheiten und Zahlenformat werden dabei mitgerechnet: aus 3180 mm wird 3,18 m.
Nicht auf Räume beschränkt. Dieselbe Zuordnung erzeugt Datenblätter für Anlagen, Bauteile, Geräte oder Prüfobjekte – überall dort, wo aus einer Liste ein einheitliches Blatt je Objekt werden soll. Für die technische Ausrüstung, das Tragwerk und die Übergabe an den Betrieb ist es derselbe Vorgang wie für Räume.
Kein abgeschlossener Kundenfall. Was hier steht, ist aus der eigenen Anwendung – gemessen, nicht geschätzt.